Umgang mit Süßigkeiten
Eine wesentliche Voraussetzung für die Anpassung des Insulins ist die Kenntnis über deren Kohlenhydratgehalt. Heute steht dieser immer häufiger auf der Verpackung, aber leider nicht immer und so ist es sehr hilfreich, in einer umfangreichen Lebensmitteltabelle¹ nachzuschlagen. Süßigkeiten mit höherem Fettgehalt haben eine verzögerte Blutzucker-Wirksamkeit.
Eine "Erfahrungsregel" lautet: Wenn der Fettgehalt höher ist als die Hälfte der Kohlenhydrate, dann ist dies eine langsame BE. Bei geringerem Fettgehalt ist eher ein schneller Blutzuckeranstieg zu erwarten.
Der Verzehr von Süßigkeiten sollte auf Situationen beschränkt sein, in denen "schnelle BE" benötigt werden (z. B. Sport) oder mit anderen Kohlenhydraten kombiniert wird (z. B. als Schmankerl innerhalb einer Mahlzeit). Blutzuckerselbstkontrollen können helfen, die Situation besser einzuschätzen.
¹ z. B. Kalorien-Mundgerecht, Umschau-Verlag