...  ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem sich verselbständigt und die insulinproduzierenden Zellen (Beta-Zellen) der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zerstört.

Dieser Prozess verläuft einige Zeit unbemerkt und bricht meist nach einem weiteren Auslöser akut aus.

Symptome sind:

  • starker Durst
  • häufiges Wasserlassen
  • Müdigkeit
  • Gewichtsverlust.

Meistens tritt der Typ 1-Diabetes im Kindes- und Jugendalter auf. Aber auch im Erwachsenenalter kann diese Form des Diabetes auftreten. Diese Art wird dann als LADA (latent autoimmun diabetes in adults) bezeichnet. Durch das Zerstören der Zellen kann der Körper kein Insulin mehr produzieren. 

Der Typ 1-Diabetes tritt in der Regel nicht vor dem 6. Lebensmonat auf. Die meisten Erkrankungen treten im Alter von fünf bis sieben Jahren bzw. zwölf bis dreizehn Jahren auf.

Die klassischen Autoantikörper, die anfänglich noch nachweisbar sind:

  • GADA (Antikörper gegen Glutamatdecarboxylase)
  • IAA (Antikörper gegen Insulin)
  • IA (Anitkörper gegen Granulaprotein Thyrosinphosphalase)
  • ICA (Autoantikörper gegen Inselzellen)

Die Therapie des Typ 1-Diabetes ist immer eine Behandlung mit Insulin.

Ziel der Behandlung ist vor allem eine optimale Stoffwechsellage bei gleichbleibender Lebensqualität. Es sollen akute Probleme wie Unter- oder Überzuckungen sowie Folgeschäden vermieden werden.