Runter mit dem Gewicht
Sie wollen oder müssen abnehmen? Ziel ist dabei, ca. 5-10% des Ausgangsgewichts pro Jahr abzunehmen und es später auch konstant zu halten.
Übergewicht und seine Folgen, wie Bluthochdruck, Typ 2-Diabetes und Fettstoffwechselstörungen, werden zunehmend ein immer größeres Problem. Inzwischen sind immer mehr Kinder nicht nur übergewichtig, sondern adipös und erkranken bereits früh im Kindesalter an dem „Alterszucker“.
Ab wann besteht Übergewicht?
Ob Übergewicht besteht wird mittels des sogenannten BMI bestimmt.
- BMI 20 - 25: Normgewicht
- BMI 26 - 30: mäßiges Übergewicht
- BMI 31 - 40: starkes Übergewicht (Adipositas)
- BMI über 40: massives Übergewicht (Adipositas per magna)
Ab wann besteht ein erhöhtes gesundheitliches Risiko:
Erhöhtes Risiko bei Bauchumfangmaßen:
- bei Männern: größer als 94 cm
- bei Frauen: größer als 80 cm
Stark erhöhtes Risiko bei Bauchumfangmaßen:
- bei Männern: größer als 102 cm
- bei Frauen: größer als 88 cm
Ein Problem ist sicherlich, dass wir gemessen an unserer alltäglichen Bewegung viel zu viel Energie zu uns nehmen und diese letztendlich einspeichern. Aber es gibt sie doch – die "besseren Futterverwerter". Gerade Menschen, die ihre Fettpölsterchen am Bauch anlagern, verfügen über eine schlechtere Sättigung und eine „bessere“ Abspeicherung der Reserven.
Aber die Ablagerung von Fett am Bauch bringt das Risiko für das metabolische Syndrom mit sich. Forscher haben herausgefunden, dass sich zwischen den Fettzellen weitere Zellen befinden, die ähnlich wie Drüsenzellen diverse stoffwechselrelevante Stoffe absondern. Sie produzieren Hormone, die die Wirkung von Insulin blockieren, den Blutdruck erhöhen, die schlechten Blutfette erhöhen und die guten Blutfette absenken, sowie die Sättigung verschlechtern.
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