Pumpentherapie
Mit Hilfe einer Insulinpumpe wird der physiologische Bedarf nachgeahmt. Die Pumpe enthält schnellwirksames Insulin, das mittels programmierter Basalrate den Grundbedarf an Insulin angepasst an den Bedarf abgibt. Hierbei stehen je nach Pumpenmodell dem Patienten verschiedene technische Lösungen zur Verfügung. Das Insulin für die Mahlzeit wird ähnlich wie bei der Pentherapie ausgerechnet, dann aber mittels Knopfdruck über den sogenannten Katheter ins Unterhautfettgewebe abgeben.
Die Insulinpumpen-Therapie bietet somit die besten Voraussetzungen für eine gute Diabeteseinstellung und für ein flexibles Leben. Neben den „objektiven“ Daten wie Blutzuckerwerte und HbA1c, die den Erfolg der Therapie messbar machen, spielen natürlich auch viele persönliche Eindrücke und praktische Dinge eine Rolle: "Wie gut geht's mir mit der Pumpe, wie komme ich mit ihr zurecht?" Und: "Bin ich im Alltag eingeschränkt?" Die Antworten darauf hängen unter anderem auch vom Katheter ab, der verwendet wird. Er ist schließlich die "Nabelschnur" zwischen Pumpe und Körper – und dementsprechend wichtig.
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